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„futuresystems : rare momente“ heißt die Ausstellung, die gegenwärtig im Lentos zu besichtigen ist. „futuresystems : rare momente“ nimmt laut Begleittext zur Ausstellung „die Idee möglicher oder alternativer Welten als Ausgangspunkt“, mit der Aufforderung, „einen Blick auf Visionen zu riskieren – darauf, wie das Leben sein könnte, als Zukunft in der Gegenwart“. Ein Versuch, einer Ausstellung sprachlich gerecht zu werden, deren Poesie in offenes Erstaunen versetzt.
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Vom 24.-29. April wird wieder das Filmfestival „Crossing Europe“ stattfinden und „für einige Tage im Jahr Gastgeberin für Europa im Filmbereich sein“. Gezeigt werden 120 Filme in verschiedenen Schwerpunktschienen, außerdem befinden sich 12 Filme im Wettbewerb – ein Interview mit Festivalintendantin Christine Dollhofer.
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Das Buch „Crossing New Europe. Postmodern Travel and the European Road Movie“ von Ewa Mazierska und Laura Rascaroli, das im Rahmen des letztjährigen Linzer „Crossing Europe“-Filmfestivals Aufmerksamkeit erfahren hat, behandelt Erzählstrategien im zeitgenössischen europäischen Kino vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Verfasstheiten im (post)modernen Europa und seiner (postmodernen) BewohnerInnen und MigrantInnen. Philip Hautmann schreibt über das „postmodern-spätkapitalistische“ Europa im Spiegel des europäischen Road Movie.
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Daumenkinos kennen wir wohl alle aus unserer Jugend. Damals mussten die Ecken der Schulbücher für unsere Kurzfilme herhalten. Daumenkinos produzieren kann also jedeR! Oder? Ein Gespräch mit den Veranstaltern von Flipt!, dem Daumenkinofestival in Linz, Reinhold Bidner und Christian Korherr über eine simple, analoge Form eine Geschichte zu erzählen.
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Der folgende 1. Teil einer kleinen Serie mit Fotos von Gregor Graf ist als provokantes, aus dem Bauch heraus geschriebenes Plädoyer auf die Schönheit von Linzer Bauwerken der 60er und 70er Jahre zu verstehen. Exemplarisch werden in den nächsten Folgen fünf oder sechs Bauwerke zu einer kurzen Besprechung kommen. Den Anfang macht das Bürogebäude der Oberösterreichischen Versicherung in der Gruberstraße.
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„Kein Förderturm gleicht dem anderen. Jeder Einzelne ist maßgeschneidert und den speziellen geologischen, funktionalen und ökonomischen Vorgaben angepasst. Ornamente und stilistische Verkleidungen sind relativ selten.“ (Vorwort zum Bildband: „Fördertürme“, von Bernd und Hilla Becher). Reinhard Winkler besuchte mit Dietmar Tollerian „Bernd und Hilla Becher“ in der Landesgalerie. Die Ausstellung zeigt Fotos aus der Serie „Fachwerkhäuser“ und der „Zeche Concordia“, einem Steinkohle-Bergwerk im deutschen Oberhausen.
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Ah, die Oper! Die diesjährigen Tanztage im Posthof starteten mit den internationalen Underdogs „Cesary Tomaszewski & Ulrike Hager“ und ihrer Love/Trash Beziehung zur Oper. Die beiden bildeten im März mit „Dance Tetralogy“ als Starter des „Tanztage Labor“ den experimentellen Auftakt eines hochkarätig besetzten Festivals, das heuer internationale Großartigkeiten, bzw. Gassenhauer sowie Klassiker des zeitgenössischen Tanzes in Linz versammelt. Ein Versuch über die Nichtvergleichbarkeit von Qualitäten.
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Diven und andere Frauen­bilder: Ein Inter­view zu diversen Genre- und Rollen­klischees.
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Anlässlich der Aufführung der „Prinzessinnendramen“ von Elfriede Jelinek im Linzer Eisenhand eine Reflexion über die Vielzahl (medialer) weiblicher Rollenbilder von Julia Binter.
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Es war eine Geisterbeschwörung des Theaters ... Schauspieler­innen und Schauspieler des Berliner Ensemble vom Schiffbauer­damm gaben mit George Taboris Theaterstück „Jubiläum“ in der Regie des Altmeisters im Posthof in Linz ein Gastspiel und verstörten das Publikum mit so viel Menschlichkeit in einem Reigen der Grausamkeit. Eine Betrachtung von Martin K. Menzinger.
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Graz feierte mit einem Aktionstag am 20. März „1 Jahr: Aktion Hunger auf Kunst und Kultur“. Ein ganztägiges Programm mit speziellen Füh­run­gen in Museen, Theateraufführungen etc. für KulturpassbesitzerInnen sollte die Aktion wei­ter­hin bekannt machen und ein erstes Resu­mee wurde gezogen. In OÖ startet „Hunger auf Kunst und Kultur“ im Mai.
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